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LUXEMBURG-
LIEBKNECHT-
DEMONSTRATION

Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration im Rahmen der Liebknecht-Luxemburg-Ehrung am 14. Januar 2018 um 10.00 Uhr vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde sowie am 15.01.2018 um 18.00 Uhr vom Olof-Palme -Platz zu den Denkmälern im Tiergarten.

Eure Unterschrift oder Bereitschaftserklärung zur Unterstützung an:
Klaus Meinel klaus_meinel@web.de

Bisherige Unterstützer_innen
der LL-Demo 2018

 

14/01/2018

“In einer Nachricht aus dem Zuchthaus Luckau schreibt Karl Liebknecht im April 1918 an seine Frau Sophie: »Aktion - Aktion! Ist gar nichts möglich? Es muss aber! Und darf nicht nachgelassen, sondern nur verschärft werden. Gerade jetzt.«

Knapp hundert Jahre sind seither vergangen. »Ist gar nichts möglich?«, fragen auch wir uns heute oft. Und antworten wie Liebknecht: »Es muss aber ... gerade jetzt.«

Acht Menschen besitzen so viel, wie die ärmere Hälfte der Menschheit zusammen. Kriege und kriegerische Konflikte überziehen die Erde und treiben mehr als 60 Millionen Menschen in die Flucht. Eine atomare Katastrophe ist wieder denkbar. Der NATO-Terror erzeugt nicht zuletzt asymmetrische Antworten, darunter neuen Terror. Diejenigen, die aus Profitgründen die Welt ins Chaos stürzen, quatschen demagogisch von den Werten, die “wir - der Westen - uns nicht nehmen lassen”.

Ist Ausbeutung ein Wert? Sozialabbau ein Wert? Flächendeckende Überwachung ein Wert? Sind Asylpakete und Abschiebungen ein Wert? Ist Kapitalismus eine Wertegemeinschaft auch für die, die ihre Arbeitskraft zunehmend unter Wert verkaufen müssen? Und wie sollen wir die beinahe weltweiten Faschisierungstendenzen bewerten?

Vor 99 Jahren wurden Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und viele ihrer Weggefährten für ihre Standhaftigkeit gegen Ausbeutung und Krieg von der Reaktion ermordet. Demonstrieren wir - Linke verschiedener Strömungen - am 14. Januar 2018 in ihrem Geiste friedlich für die Solidarität unter den Ausgebeuteten, wo immer sie geboren sind. Demonstrieren wir gegen Kriege und gegen Faschismus - für eine sozial gerechte, solidarische, von Ausbeutung und Unterdrückung befreite Welt.

Trotz alledem!”

LL-Bündnis, Berlin, September 2017

Über die Luxemburg-Liebknecht- Demonstration

Wir sind ein Bündnis von linken Parteien, Organisationen und autonomen Gruppen. Seit 1996 bereiten wir jährlich die Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung vor. Wir verbinden das Gedenken an die Ideen von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht mit den Forderungen in den Kämpfen unserer Zeit: Wir demonstrieren für Frieden und internationale Solidarität, gegen Ausbeutung, gegen den Abbau demokratischer Rechte und das Anwachsen faschistischer Gefahren.

Trotz alledem!

Bündnis zur Vorbereitung der Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung c/o Klaus Meinel, Platz der Vereinten Nationen 25, 10249 Berlin, klaus_meinel@web.de

Die Spenden werden ausschließlich für Kosten der Mobilisierung und Durchführung der jährlichen LL-Demonstration und juristische Auseinandersetzungen, die infolge der Demonstration Betroffenen entstehen verwandt. Über die Verwendung der Mittel wird hier im Internet quartalsmäßig ein Kassenbericht veröffentlicht. Falls eine Spendenbescheinigung erwünscht ist, haben unterstützende Organisationen zugesichert, dass diese erteilt werden können. Sie muss gesondert angefordert werden.

Kontoverbindung
Laura von Wimmersperg
Berliner Sparkasse BLZ: 100 500 00
Kontonummer: 6010219181
IBAN: DE92 1005 0000 6010 2191 81
BIC-/SWIFT-Code: BELADEBE

Zeitleiste

  • 15. Januar

    1919

    Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch die Soldateska der Garde-Kavallerie- Schützen-Division.

  • 25. Januar

    1919

    Karl Liebknecht wird gemeinsam mit 31 ermordeten Genossinnen und Genossen auf dem Friedhof Friedrichsfelde beigesetzt. Der Trauerzug entwickelt sich zu einer Massendemonstration.

  • 13. Juli

    1919

    Rosa Luxemburg wird neben der Grabstätte von Karl Liebknecht beigesetzt. Zehntausende bilden den Trauerzug.

  • 11. Juli

    1926

    Einweihung des von Ludwig Mies van der Rohe geschaffenen Revolutionsdenkmals auf dem Friedhof Friedrichsfelde.

  • Bis

    1933

    fanden an den Gräbern der ermordeten Revolutionäre jährlich Gedenkfeiern statt.

  • Nach dem Januar

    1933

    waren organisierte Ehrungen Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts unmöglich. Das Revolutionsdenkmal wurde von den Faschisten zerstört und die Gräber der Ermordeten wurden eingeebnet.

  • Von

    1946/89

    fanden in der DDR jährlich am zweiten Januarwochenende Demonstrationen zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde zu Ehren Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts statt.

  • 1990/91

    wurde die Demonstration zunächst durch ein Stilles Gedenken ersetzt.

  • 1992

    organisierte das Leninplatzbündnis eine Demonstration vom damaligen Leninplatz zur Gedenkstätte der Sozialisten Friedrichsfelde, um gegen die später realisierte Absicht zu protestieren, das Lenindenkmal zu schleifen und den Leninplatz (inzwischen Platz der Vereinten Nationen) umzubenennen.

  • 1995

    stellte das Leninplatzbündnis seine Aktivitäten ein und es konstituierte sich ein berlinweites Bündnis, welches seit 1996 die jährliche Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht- Ehrung organisiert. Bestandteile der Ehrung sind ebenso das Stille Gedenken und die seit 1987 stets am 15. Januar stattfindende Kranzniederlegung am Landwehrkanal.

Busfahrten und andere Mitfahrgelegenheiten:

DKP Münster 13.01.2018
4.00 Uhr Stadtlohn
5.00 Uhr Münster
evtl. Bielefeld und Minden
Rückfahrt: 14.01.2018 nach der Demo

Kontakt:
ansgar.schmidt@dkp-muenster.de
www.dkp-muenster.de

DKP Ruhr-Westfalen 13.01.2018
6.30 Uhr Duisburg HBF
7.00 Uhr Essen, Hoffnungstraße 18
7.30 Uhr Dortmund Busbahnhof
Rückfahrt: 14.01.2018 nach der Demo

Preis:
Hin- und Rückfahrt, Hotel 75 €
Einzelzimmer: +20 €
Kontakt:
pumkoester@t-online.de

www.dkp-ruhr-westfalen.de
DKP und SDAJ
Rheinland-Westfalen 13.01.2018
00.00 Uhr Leverkusen, KL-Schule
Rückfahrt: 14.01.2018
nach der Demo (ca. 14.30 Uhr)

Preis:
Nur Hin- und Rückfahrt: 43,00 €
Fahrt + Ü/F im EZ 103,00 €
Fahrt + Ü/F im DZ p.P. 81,00 €
Kontakt:
sekretariat@dkp-rheinland-westfalen.org
www.dkp-rheinland-westfalen.org

Informationen für Busse
Stellplatz für die Busse, also auch möglicher Aufnahmepunkt für den Rücktransport, ist die Lichtenberger Brücke (laut Stadtplan also die Frankfurter Allee gerade aus an dem Punkt wo die Demo links in die Alte Frankfurter bzw. Gudrunstraße einbiegt). Bis 09.40 Uhr wird die Durchfahrt entlang der Demo-Route gewährleistet. Anreisende Busse werden gebeten, mit unserem Infozentrum Verbindung aufzunehmen bzw. die Telefonnummer des Busverantwortlichen uns mitzuteilen, um Euch über Besonderheiten informieren zu können.

Das Info-Zentrum
... ist ab Samstag, 13.01.2018 (24.00 Uhr) bis Sonntag, 14.01.2018 (24.00 Uhr) durchgängig personell besetzt. Aktuelle Probleme zur LL-Demo können dort unter 030-41 721 699 erfragt werden bzw. sollten an diese Nummer gemeldet werden. Anreisende Busse sollten bitte ebenfalls die Verbindung mit dem Info-Zentrum aufnehmen bzw. die Telefonnummer des Busverantwortlichen uns mitteilen, um Euch über Besonderheiten informieren zu können.

Achtung
Bei der Fahrt zum Startpunkt der Demo (Frankfurter Tor) aus westlicher Richtung – einschließlich Hauptbahnhof - mit der U-Bahn (U5): Zwischen U-Bahn-Station Alexanderplatz und Straußberger Platz besteht Schienenersatzverkehr. Eine evtl. geringfügig längere Fahrzeit in der Anreise sollte eingeplant werden.

Weitere Informationen:

ll-Demo@web.de